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Persönliches

Jahresrückblick 2022: Spannend, herausfordernd, vielseitig

Spannend, herausfordern, vielseitig – das sind drei Wörter, die mein Jahr 2022 beschreiben. Der Jahresrückblick ist eine kleine Tradition hier im Blog und ich leite diesen immer mit einem Satz aus dem Rückblick vom Vorjahr ein: „Im Rückblick betrachtet, kam ein Stein ins Rollen, der nun mächtig Fahrt aufnahm…“ so beginnt mein Jahresrückblick 2021. Und jetzt? Wie war das Jahr 2022?

Es war ein prallvolles Jahr! Spannend, vielseitig, herausfordernd. Willst du wissen, was 2022 bei mir los war? Dann mache es dir gemütlich. Los geht’s!

Was habe ich mir für 2022 vorgenommen und was ist daraus geworden?

  • Neben der Familie auch endlich mal wieder Freunde treffen. Auch die, die weiter weg wohnen: Das war endlich wieder möglich und so trafen wir Freunde und Familie von Hamburg bis Schweiz. Das darf 2023 gerne noch gesteigert werden.
  • Die erste Ausbaustufe der neuen Labor-Software geht online und wird strukturiert in jedes Labor ausgerollt – papierloser Labor-Alltag ist das Ziel: Puh! Die erste Ausbaustufe ging am 13.12.2022 online. Ziel mit meinem Team erreicht! Es war anstrengend, kurz vor Weihnachten über die Ziellinie zu hüpfen, aber wir haben es gepackt. Trotz eines weiteren Projektes im Sommer, welches nicht ohne war. Juhuuu!
  • Shop-Seite für meine Schatzsuchen erstellen – damit es endlich übersichtlicher wird: Ich habe mich lange davor gedrückt. Warum eigentlich? Als ich mich endlich dran gesetzt habe, ging es einfach. Zumindest für einen ersten Aufschlag. Willst du mal schauen?
  • Ausbau der Website und des Mitgliederbereichs von The Content Society: Da hatten wir, Judith Peters und ich, uns was vorgenommen! Und ruckzuck umgesetzt. Der Mitgliederbereich war bereits im Januar funktional eingerichtet und wir haben übers Jahr immer wieder einmal einen Feinschliff gemacht. Eine logische und intuitive Bedienung durch die Teilnehmer: innen ist und bleibt das Ziel. Die Rückmeldungen sind richtig gut und so macht es Spaß!
  • Recherche-Reise für Norwegen 2022 planen und machen: Endlich wieder im Lieblingsland! Es tat uns so gut. Wir sind etliche Kilometer gewandert, haben recherchiert und geprüft, ob wir wirklich einen Reiseführer machen wollen? Ja, wollen wir!
  • 52 Blogartikel sind für 2022 das Ziel und regelmäßig Newsletter schreiben: Äh, also, tja. Leider nicht geschafft. Da funkten die zuvor genannten Ziele kräftig rein. Also, auf ein Neues!
  • Meine Fortbildung zur Natur- und Umweltpädagogin neigt sich dem Ende entgegen und ich bin gespannt auf die Module, die noch vor mir liegen: Nichts neigt sich dem Ende entgegen, denn ich habe 1 Jahr komplett ausgesetzt. Das ist zum Glück möglich und der Faden wird in Schneckengeschwindigkeit wieder aufgenommen.
  • Jeden Monat eine individuelle Schatzsuche erstellen: Dieses Ziel habe ich rasch fallen lassen. Warum? Weil die meisten Anfragen so kurzfristig an mich gestellt wurden, dass ich es zeitlich nicht unterbringen konnte. Es blieb daher bei den Schatzsuchen, die schon da sind.
  • Mein Motto für 2022: Halte den Fokus! Ich hatte zu Jahresanfang einen engen Fokus im Sinn. Konzentration auf die Ideen, die schon im Kopf waren und bloß keine neuen zulassen. Stur dabei bleiben. Nur: Das bin ich nicht. Deshalb hat das auch nur wenige Wochen funktioniert. Ich kann in Projekten definitiv den Fokus halten und diese über die Ziellinie bringen. Betonung liegt auf Projekten. Mehrzahl. Fokus halten, mit dieser engen Ausrichtung wie ich sie mir vorgestellt hatte, ist für mich eine reinste Vollbremsung. Gut, das nun so klar zu wissen.

Mein Jahresrückblick 2022

Neuer Job an der Schnittstelle: Labor trifft auf IT

Was 2021 noch ein reines Projekt war, wurde 2022 ein neuer Bereich. Und zwar meiner. Noch nie war ich so weit weg von Arzneimitteln. Nach 13 Jahren enger Arbeit an Wirkstoffen und Produkten, fing nun wirklich etwas Neues an. Mit einem kleinen Team ging es dieses Jahr an den Start und es wurde immer ein wenig größer. Manchmal sage ich scherzhaft über das erste Jahr: Ich habe nur geredet.

Denn während die Vision für mein Team und mich so völlig klar auf der Hand liegt, müssen wir den Rest der Mannschaft erst mal mitnehmen. Gespräche im kleinen Kreis und in großen Workshops mit allen durchführen, Vereinbarungen treffen und gefühlt immer wieder ein paar Schritte vor- und zurückgehen. Ja, manchmal kamen wir uns auf Planeten mit unterschiedlicher Umlaufbahn vor, die sich auch noch in unterschiedlicher Geschwindigkeit um das Gleiche drehen.

Im Sommer dann noch die Bewährungsprobe: Ein Standort-Umzug sollte begleitet werden. Bei der ersten Ortsbegehung wurde mir mulmig. So viele Ordner, so viel Laborzeugs und auch reale Arbeitsplätze. Und ausgerechnet im Sommer! Um es kurz zu machen: Wir übergaben uns wie in einem Staffellauf in der Urlaubsphase die Zuständigkeiten. Die Kartons und die Menschen zogen im Zeitplan um, Hardware wurde eingerichtet, Software installiert und das eigentliche Ziel, die erste Ausbaustufe online bringen, schafften wir auch noch. Mit ein paar wenigen Wochen Verzögerung.

Langweilig war es uns auf jeden Fall nicht und wird es die nächsten Jahre auch nicht werden. Etwas weniger turbulent wäre nett. Doch vermutlich liegt es an der gegenseitigen Anziehung: Mein Team tickt ähnlich wie ich – irgendjemand hat immer eine Idee, die wir dann zeitlich doch noch reinpressen wollen. Aber voll ist auch mal voll. Wir werden uns auf das Wesentliche in den kommenden Jahren konzentrieren. Und die ein oder andere Idee nach sorgfältigem Abwägen einbauen :-).

Mein Baum-Experiment: Ein Ort zum regelmäßigen Durchatmen

Von Anfang an war 2022 klar: Das wird ein herausforderndes Jahr. Und manchmal muss ich dann innehalten und durchatmen können. Nur, wie geht das im trubeligen Alltag? Anfang des Jahres kam ich auf die Idee, einmal in der Woche an einem bestimmten Baum vorbeizulaufen und ihn zu fotografieren. Der war schnell gefunden und diesen steuerte ich auf der Hunde-Runde nun also regelmäßig an.

Ich weiß noch, wie ich ungeduldig auf die ersten Blätter an den Zweigen wartete und an einem sonnigen Frühlingstag einer Kolonie Feuerwanzen zuschaute, die am Stamm krabbelte. Bis zum Sommer hin wurde die Krone immer ausladender und Gedanken zogen durch den Kopf: „Wie lang steht der Baum eigentlich an dieser Stelle? Wird der Nistkasten genutzt? Wann werden die ersten Blätter bunt? Und, ist er dieses Jahr nicht ein Stück gewachsen?“

Mir tat dieser Anker zum Durchatmen gut. Mal sehen, was ich mir nächstes Jahr suche und mit einem Fotoprotokoll begleiten werde.

Stuttgart live: Das erste Blogger-Event in meinem Leben

Das erste Live-Event fand von The Content Society in Stuttgart statt. Am 23.04.2022 war es so weit. Das war für mich nicht nur die erste große Veranstaltung seit rund zwei Jahren, sondern auch mein erstes Blogger-Event überhaupt.

Mit etwas mulmigem Gefühl war ich unterwegs. So viele Menschen auf einem Fleck. Viele Bloggerinnen kenne ich seit fast zwei Jahren und das ausschließlich virtuell. Durch das Lesen der verschiedenen Blogs, Zoom-Meetings, gemeinsamen Projekten und Austausch auf Social Media. Und egal ob digital oder in natura: Im Hinblick auf Authentizität habe ich keinen Unterschied gespürt. Das einzige, was auffiel, war die Körpergröße. Während einige zu hören bekamen: „Ich hätte nicht gedacht, dass du so klein bist“ – war das bei anderen: „So groß bist du? Das habe ich nicht erwartet.“

Ein voller Tag mit Highlights wie Reels-Workshop, Rapid Content Brainstorming, Wheel of Blog und vielen Zielen, Inspiration und Motivation ging viel zu schnell zu Ende. Am Ende war für Judith Peters klar: „2023 wiederholen wir das.“ Und ich freue mich jetzt schon darauf.

Live und in Farbe: Blogger-Event von The Content Society in Stuttgart

Blog, Newsletter & Social Media: Ein Abenteuer mit Höhen und Tiefen

Bis Ende Mai lief der Blog-Motor noch recht rund. Im Schnitt habe ich einen Blogartikel alle 14 Tage veröffentlicht und rund 20 Newsletter geschrieben.

Ob es die Reise-Vorbereitungen waren? Oder weil mein Kopf gut mit anderen Projekten ausgelastet war? Oder war es die Idee mit den Hosentaschen-Rätseln, die mich bremste? Wie war das noch mal mit dem Fokus-Motto? Die Idee hatte ich nicht zu Jahresbeginn im Kopf und ich wollte doch eigentlich nichts Neues ausprobieren…. Während ich also über diese Idee grübelte und mir die Frage stellte, ob ich das nun umsetze oder nicht, machte sich ein fieser Schreib-Wurm breit. Überall. Im Blog. Im Newsletter. Auf Instagram. Er fraß einfach alle Buchstaben auf. Schöne Geschichte, oder? 😉 Also, Spaß beiseite. Ich hatte ohnehin genug zu tun. Und schreib einfach: Nichts. Ungeplante längere Sommerpause eben.

Im Urlaub war es dann so weit: Mitten beim Schreiben des Blogartikels zu den Ferienbüchern für Kinder fiel die Entscheidung für die Outdoor-Abenteuerbox. In Kristiansand in Norwegen. Direkt am Meer. Und das war auch ganz leicht. Vielleicht hat es das viele Wasser um mich rum gebraucht, um endlich die Entscheidung zu treffen. Keine Ahnung! Das Fokus-Motto für das Jahr ließ ich auf jeden Fall hinter mir.

Mit Entscheidungen scheinen bei mir Steine ins Rollen zu kommen und mit ein wenig Unterstützung und Hilfe kam ich mächtig voran: Die Shop-Seite war an einem Wochenende erstellt, ein neues Logo zog wenige Wochen später ein, die Navigation wurde aufgeräumt, Highlight-Boxen gesetzt und eine neue Farbe machte sich bei Instagram, im Newsletter und im Blog bemerkbar. Der Herbst hatte es also in sich und war vielseitig.

Blog in aktuellem Design (Stand Dezember 2022) unter mama-macht-abenteuer.com

Und mit dem ganzen Tun war der Schreib-Wurm plötzlich weg. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass wieder mehr gedankliche Kapazität frei war, weil bei anderen Projekten Meilensteine erreicht wurden. Who knows? Oder hat die Meta-Sperre etwa zum plötzlichen Schreib-Schub beigetragen?

Sommerferien: Endlich wieder im hohen Norden

Nach einem Jahr im Harz und einem weiteren Jahr auf Balkonien ging es endlich wieder nach Norwegen. Fähre und Wohnmobil hatten wir im Januar gebucht und die Abholung lief wie am Schnürchen. Gepackt hatten wir schon davor und das Wohnzimmer glich einem Outdoor-Laden. Von warmen Sachen bis zum Badeanzug – in Norwegen muss man im Sommer mit allen Wetterlagen rechnen.

In Norwegen habe ich einen ganz besonderen Lieblingsort. Und der liegt mitten in der Hardangervidda, Europas größter Hochebene. Ich liebe diesen weiten Blick! Wenn diese fiesen Stechmücken nicht gewesen wären, hätten wir sogar mitten im Nationalpark übernachtet. Um unsere Hunde-Dame von den Plagegeistern zu befreien, ging es dann aber doch zum Wohnmobil auf dem Parkplatz zurück.

Fast den gesamten August waren wir unterwegs. Vieles war so, wie es immer war. Das ist dann vergleichbar, wenn man alte Bekannte wieder trifft. Und anderes war einfach neu.

„Kennst du das, wenn du so richtig satt von einer Reise bist?“ schrieb ich in einem Instagram-Post. Vielleicht hat uns die Recherche-Arbeit nochmal so richtig tief in die bereits bekannten Orte eintauchen und neue Fleckchen entdecken lassen. Denn das akute Fernweh, welches mich bereits bei der Rückreise überfällt, blieb aus. Es blieb ein wohliges Erinnerungsgefühl.

Weiterführende Schule: Ein neues Abenteuer im Alltag

Kaum waren wir aus Norwegen zurück, stand das nächste Abenteuer an: Der Schulwechsel in die weiterführende Schule. Drei Schulen kamen für uns in Betracht. So schwer die Entscheidung zu Beginn noch aussah, umso leichter wurde sie im Verlauf vom ersten Halbjahr. Eine Schule sagte ab, bei einer anderen hingen Entscheidungen in einer Behördenschleife fest und so blieb die Schule zur Auswahl, welche die beiden engsten Freunde auch besuchen. Und als die Nachricht von der Tablet-Klasse und der Wunsch-AG eintraf, war es für Junior perfekt und ist es immer noch.

Der Wechsel wirbelte unseren Alltag ganz schön um. Kein Montag-Vormittag im Wald als außerschulischen Lernort im Programm und am Nachmittag stehen auch nicht nur AGs, sondern auch Hauptfach-Unterricht an. Dafür 4 x die Woche Sport zum Ausgleich und Unterricht im Umgang mit dem Tablet. Plötzlich tauchen wir also ein in die Welt von Klassenarbeiten, Lernkontrollen und Noten. War das jetzt eine erhebliche Umstellung für unser Montessori-Grundschulkind? Das lässt sich schwer sagen. In den ersten Wochen sicherlich, aber je mehr es nun auf den Abschluss des ersten Halbjahrs zugeht, würde ich momentan sagen, dass der Wechsel geschafft ist. Puh! Und für uns Eltern auch ;-).

Die Outdoor-Abenteuerbox: Eine Idee wird real

Möglichst wenig Aufwand – das ging in meinem Kopf herum. Schatzsuchen entwickle ich sehr gerne, aber nach über einem Jahr stellte ich fest, dass eine Hürde immer noch vorhanden war: Nach dem Download folgt die Arbeit. Ausdrucken, ausschneiden, manchmal etwas basteln. Aber nicht jede Familie hat einen Drucker zu Hause oder hat Lust dazu, alles vorzubereiten…

Wie können Familien zu begeisterten Natur-Entdeckern werden? Und zwar ohne erheblichen Aufwand? In unserem urbanen Raum? Wie komme ich meiner Vision – mit Kindern die Natur ganz nah erleben – ein Stück näher?

Im Sommer kam der Stein ins Rollen und im Herbst ging die erste Outdoor-Abenteuerbox im Shop online. Ich war völlig von den Socken, als die ersten Bestellungen eingingen.

Der Prototyp der Outdoor-Abenteuerbox

Stefanie Licklederer von kinderbegeistern hat mir wertvolle Tipps gegeben und mir die richtigen Stichworte geliefert. Tausend Dank an dieser Stelle, liebe Stefanie! Da kam und kommt nämlich ein neues Lernfeld auf mich zu und verbirgt sich hinter Begriffen wie Verpackungsverordnung oder Spielzeugverordnung. Die Begriffe verlieren ihren Schrecken, wenn man auf Menschen trifft, die sich damit auskennen. Stefanie erzählte mir von Nadja Lüders und so bin ich jetzt Mitglied im Verein Wir machen Spielzeug e.V.

Du willst mehr zu den Abenteuerboxen wissen? Dann melde dich für meinen Newsletter an und ich halte dich auf dem Laufenden.

Newsletter Magazin: Entdeckerlust und Kids Explorer entstehen

Möglichst wenig Aufwand – das war, wie zuvor erwähnt, ununterbrochen in meinem Kopf. Ein gedrucktes Heft mit Spielideen, Anleitungen und Tipps muss in die Abenteuerbox! Damit war das Ziel definiert. Nur: Wie komme ich dahin?

Mit Steffi von textur-magazine traf ich auf eine richtige Magazin-Macherin. Steffi liebt Magazine und mit ihrer Hilfe wurde der Aufbau, die Planung und der Druck viel einfacher. Ein bisschen Bammel hatte ich anfangs noch, aber in den vier Wochen der Zusammenarbeit und auch jetzt danach, bin ich froh, auf Steffi gestoßen zu sein. Rundum perfekt betreut. Das trifft es einfach.

Neben dem Print-Magazin war mir auch schnell klar, dass ich ihre Idee mit einem Newsletter-Magazin aufgreifen wollte. Denken in Rubriken war jetzt dran und Steffi bekam nicht nur eine Nachricht von mir, wenn ich das Gefühl hatte, mal wieder festzustecken :-).

Titelbilder der geplanten Magazine: Entdeckerlust im Newsletter und Kids Explorer in der Outdoor-Abenteuerbox

Steffi war Mentor und Coach in einem. Woran mache ich das fest? Jedes Magazin hat einen Namen. So ist das einfach. Ich grübelte und grübelte und grübelte. In einem von mir so dahin gesagten Nebensatz hat Steffi den Namen schließlich extrahiert. Wow! Und bei den Rubriken war es genauso. Steffi erfasste mit drei Wörtern genau das, was ich ausdrücken wollte. Ich war sprachlos. Und einen Meilenstein weiter.

Letztlich erzeugte die Arbeit an den beiden Magazinen noch viel mehr Klarheit fürs Schreiben. Plötzlich puzzelte sich alles zusammen und ich spüre jetzt noch dieses freudige Kribbeln beim Gedanken: Jetzt wird es rund! Was hatte ich alles für Ideen! Nach der Schreib-Sommerpause und der Arbeit an den Magazinen war ich bereit zum Loslegen.

Meta-Sperre: Eine emotionale Achterbahnfahrt

Kennst du das, wenn du gemütlich mit der Regionalbahn fährst, bereit bist, an der nächsten Haltestelle in den ICE umzusteigen und permanent auf die Uhr schaust, wie viele Minuten es noch dauert? Diese Anspannung. Klappt das alles? Diese Vorfreude. Bei mir wäre das die Freude auf einen Tisch, denn dann müsste ich meinen Laptop nicht mehr auf den Knien balancieren, Stromanschluss und die Aussicht auf einen frischen Milchkaffee. Und dann! Volle Kanne geht es in die Notbremsung! Puh, zum Glück ist nichts Dramatisches passiert. Alles heil, wenn man es auf das Wesentliche herunterbricht. Aber dann…. nach Schock, Frust, Lachen und sarkastischen Äußerungen, muss es ins Tun übergeben. Umplanen ist angesagt.

Mit etwas Abstand – wir haben Januar, als ich diese Zeilen schreibe – ist es mir locker möglich, ein solches Bild in Worte zu fassen. Wie der Moment wirklich war und warum meine Social-Media-Kanäle überhaupt von heute auf morgen gesperrt waren, kannst du in meinem Blogartikel „40 Tage ohne Social Media“ nachlesen.

Im Frühsommer hatte ich mich noch zusammen mit Jessica Diehl von mind & stories intensiv mit dem Thema Reels, also diesen Mini-Videos auf Instagram, beschäftigt und eine Content-Recycling Strategie entworfen, die zu mir passt. Postings mit einem neuen Design waren ebenso vorbereitet und alles in einem Planungstool vorgeplant. Wie ich im letzten Abschnitt schrieb: Jetzt wird es rund! Ein Kopf voller Ideen! Bereit zum Loslegen. Und dann kam so was!

Eine Sache hatte es für sich: Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Social Media. Will ich das? Macht es mir überhaupt Spaß? Hat es Auswirkungen, wenn ich es einfach lasse? Wenn ja: welche eigentlich? Und: wären mir diese überhaupt wichtig? Fragen über Fragen. Nein, ich habe diese für mich noch nicht vollständig beantwortet. Ich weiß nur eines: Ich vertage es einfach noch ein Weilchen, ob ich Social Media als Bloggerin wieder nutze oder nicht. Mir geht es damit gut und wenn du als treue Leser:in von meinem Blog nicht ohnehin schon in meiner Newsletter-Community bist, dann komme gerne dazu. Hier kannst du meinen Newsletter abonnieren: Klick zum Newsletter.

Podcast: Soll ich oder soll ich nicht?

Ich liebe Podcasts. Ich höre sie einfach gerne. Aber einen Podcast machen? Also, selbst hosten? Davor hatte ich Respekt! Am liebsten mag ich kurze Folgen bis 15 min. So wie andere Netflix-Serien schauen, kann ich Podcast-Folgen hintereinander hören. Vor der Coronazeit saß ich schließlich rund 1,5 Stunden pro Tag im Auto oder noch etwas länger im Zug. Daher kommt auch meine Vorliebe, Blogartikel oder Postings für Social Media im Zug zu schreiben, denn schließlich hatte ich da Zeit. Zeit fürs Schreiben, Lesen oder eben Podcasts hören.

Ich stellte mir vor, dass man vor dem Mikro sitzt und eine perfekte Live-Aufnahme spricht, diese anschließend technisch konvertieren und hochladen muss. Mir war nicht klar, dass Podcast-Aufnahmen geschnittene und bearbeitete Aufnahmen sind, die auch vorproduziert werden können. Das ist ja fast so wie beim Bloggen! Da kann ich auch Schreibfehler, Grammatik oder Syntax nachträglich bearbeiten. Oder wie beim Newsletter schreiben! Den kann ich auch vorplanen. Diese Tatsachen waren meine ersten Learnings mit Gordon Schönwälder von Podcast-Helden. Denn wenn ich mich an ein solches Abenteuer wage, dann mit Begleitung. Ich gönnte mir also sozusagen die Abkürzung.

Stand meiner Podcast-Planung im Dezember 2022 – verpixelt – logisch. Ist ja noch eine Rohfassung.

Mit Gordons bewährter Vorgehensweise füllte sich eine Mindmap. Meine Roadmap zum Podcast. In wohldosierten Häppchen ging und gehe ich eine Etappe nach der nächsten. Der Titel und der Untertitel stehen schon mal fest. Musik für Intro und Outro ist noch offen. Das neue Mikrofon freut sich auf die ersten Aufnahmen. Kleine Gehversuche sind auch erledigt.

Soll ich oder soll ich nicht? Der Podcast ist fürs erste Quartal im Jahr 2023 fest eingeplant.

Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres

Meine eigenen Favoriten aus 2022 sind diese Blogartikel:

Die Favoriten meiner Blog-Leserinnen haben sich auch in 2022 nicht verändert. Die Zugriffszahlen sind laut Statistik-Tool konstant hoch. Der Artikel Planeten für Kinder erklären: Entdeckt, was am Himmel los ist und auch Erstelle spannende Rätsel für deine Schatzsuche – meine Schritt-für-Schritt-Anleitung sind die beiden Favoriten. Mit etwas Abstand folgt auf dem dritten Platz der Artikel zu 29 Dinge, die deine Kinder mit Stöcken als Spielmaterial machen können.

Meine Ziele und Projekte für 2023

  • Ich werde die Outdoor-Abenteuerbox weiter ausbauen. Neben jahreszeitlichen Schwerpunkten sollen auch mindestens zwei Themenboxen 2023 entstehen.
  • Ein Besuch der Spielzeugmesse in Nürnberg wird auf dem Programm stehen, genauso wie der Besuch der CMT – Die Urlaubsmesse in Stuttgart
  • 2023 wird es höchste Zeit: Gastartikel schreiben und Interviews für Blog und Podcast führen sind dran.
  • Ich möchte jeden Monat ein Newsletter-Magazin herausbringen und noch einige Newsletter mehr schreiben.
  • Norwegen 2023: Wir werden wieder einige Wochen für den Naturzeit-Verlag im hohen Norden unterwegs sein und das Projekt Reiseführer verfolgen.
  • Meine Podcast-Premiere werde ich in 2023 feiern
  • Ein Blogartikel-Format werde ich 2023 jeden Monat fortführen: Was wir lesen und hören
  • Meine Fortbildung zur Natur- und Umweltpädagogin werde ich wieder aufnehmen und mindestens 5 Module abgegeben haben
  • Die zweite Ausbaustufe der neuen Laborsoftware geht online und die dritte Stufen haben wir gut auf den Weg gebracht. Nebenbei haben wir noch einen Serverwechsel durchgeführt und unsere Aufgaben im Alltagsgeschäft weiter strukturiert. Wir schaffen es, Alltagsarbeit und Ausbau untereinander gut zu priorisieren.
  • Mein Motto für 2023 ist: Let’s go

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