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Mikroabenteuer

Die besten Ausreden, um nicht rauszugehen

Die Sonne lacht, kein Regen in Sicht und deine Familie ist bester Laune. Es spricht alles für eine perfekte Draußenzeit! Aber schon wieder raus? Du suchst händeringend nach einer wirklich guten Ausrede, um heute nicht rauszugehen? Kein Problem! Hier kommen mein Best of der Outdoor-Ausreden.

Warum eine Ausrede gut ist?

Draußen sein tut gut. Das wissen wir. Energie wird freigesetzt, das Immunsystem angekurbelt und unsere Glückshormone tanzen fröhlich um die Wette. Wir erzählen unseren Kindern ständig warum das Draußen sein so wichtig ist.

Und dann wollen wir einen Rückzieher machen und alle vor den Kopf stoßen? Vielleicht auch Diskussionen fürs nächsten Mal heraufbeschwören, wenn die Kinder keine Lust haben? Nee – dann doch lieber eine kluge Ausrede wählen.*

Deshalb kannst du nun mein Best of der Outdoor-Ausreden lesen und sicherlich das ein oder andere Augenzwinkern wahrnehmen.

Die besten Ausreden, um nicht rauszugehen

  • Draußen ist es viel zu kalt – klopfe am besten ein paar Mal demonstrativ gegen das Thermometer, um nicht rauszugehen. 
  • Heute ist es definitiv zu heiß – zeige, dass es drinnen bereits viel zu warm ist und trinke viel Wasser.
  • Es regnet in Strömen – da geht noch nicht mal ein Hund vor die Tür – Du hast keinen Hund? Vielleicht den Hund vom Nachbarn ausleihen und fragen, ob er mit nach draußen darf. Biete an, ihn voller Matsch zurückzubringen. Das wird der Beweis sein, dass noch nicht mal ein Hund vor die Tür geht.
  • Dort gibt es keinen Schatten – verstecke am besten auch noch deinen Sonnenhut, damit diese Ausrede glaubwürdiger wirkt.
  • Es ist doch gar keine Sonne da – erkläre langatmig, dass nur Sonne die Vitamin-D3-Produktion anregt und Tageslicht nicht damit gemeint ist.
  • Ich schlafe nie im Leben draußen, da gibt es Nacktschnecken – das ist ein tatsächlich ernst zunehmender Grund.
  • Meine Lieblings-Sendung kommt gleich bei Netflix – hoffe darauf, dass deine Familie davon ausgeht, dass Netflix kein Streaming-Dienst ist.
  • Bloß rumlaufen: Das ist doch langweilig – oh, ja. Das kann ich verstehen! Vielleicht kann hier eine Schatzsuche helfen?
  • Die Sonnencreme ist leer – außerhalb der Mittagszeit könntest du auch noch raus, aber falls das nicht möglich ist, hilft nur eins: Drin bleiben. Unbedingt.
  • Ich habe keinen Regenhut – das ist besonders tückisch in Kombination mit Ausrede „Es regnet in Strömen“. Leider habe ich einen Regenhut und kann diese Ausrede nicht testen.
Regenhut im Einsatz
Das bin ich – mit Regenhut im Regen
  • Die Outdoor-Hose ist in der Wäsche – das ist ein triftiger Grund. Die wenigsten Materialien können in den Trockner. Falls du also vorsorgen möchtest, dann schalte die Waschmaschine erst in den frühen Morgenstunden an.
  • Meine 10.000 Schritte sind für heute schon voll – Bewegung ist gut. Übertreiben musst du es auch nicht. Sicherlich eine anerkannte Ausrede, um nicht rauszugehen.
  • Draußen ist es mir zu feucht – ein weiteres Argument für strömenden Regen und Keine-Regenhut-Besitzer.
  • Nachtwanderungen sind echt langweilig – Stimmt, denn das ist eine reine Erfindung für Kinder. Am besten kontrollierst du vorher sämtliche Batterien der Taschenlampen, denn eine Nachtwanderung mit Licht ist wirklich öde.
  • Draußen sind viel zu viele Stechmücken – Ssssst! Diese kleinen Plagegeister sind wirklich nervig. Das ist eine Ausrede, die definitiv geprüft ist. Wenn alles nicht hilft – auch kein Lavendelöl und kein Netz – bleibt nur eins: drin bleiben.
  • Da muss ich mich ja extra warm anziehen – Das kann eine sinnvolle Ausrede sein. Nebenwirkungen sind hier nicht ausgeschlossen. Prüfe vorher wie sehr sich diese Ausrede deine Kinder merken würden, bevor du sie einsetzt.
  • Breite Forstwege sind viel zu doof – Stimmt, die sind auch doof. Falls du vorhast, es dir gründlich mit deiner Familie zu verscherzen, dann plane eine Tour ohne Pfad. Du bist dir unsicher, was ein breiter Forstweg ist? Da kann ich helfen.
breiter Forstweg und schmaler Pfad
Links ist ein breiter Forstweg – Rechts ist ein schmaler Waldpfad
  • Draußen Picknicken – da kommen doch nur Ameisen – Andere Krabbelviecher sind dabei noch nicht berücksichtigt. Das ist sicherlich eine ausbaufähige Ausrede.
  • Der Weg ist ja viel zu lang – falls die Ausrede nicht zieht, dann kombiniere diese mit den breiten Forstwegen. ACHTUNG: große Nebenwirkungsgefahr. Lange Touren auf breiten Forstwegen werden höchstwahrscheinlich dazu führen, dass niemand mehr mit möchte. Überlege dir den Einsatz daher gut und gehe sparsam vor.
  • Der Weg ist ja viel zu kurz – das lohnt sich nicht – hierbei bietet sich eine Kombination mit „viel zu langweilig“ an.
  • Ich habe keinen Rucksack – ist ein Rucksack wirklich wichtig? Er ist praktisch – das ist gar keine Frage. Also gut, es ist kein Rucksack vorhanden. Um die Wichtigkeit der Ausrede zu unterstreichen, versteckst du am besten sämtliche Taschen, Beutel und Körbe. Damit niemand auf die Idee kommt, dass es keinen Rucksack braucht.
  • Ich habe keine Gummistiefel – das ist natürlich ein Argument und unterstützt prima in Kombination die Ausrede: „Es regnet in Strömen“.

*Es handelt sich bei dieser Liste um gesammelte Ausreden. Es sind nicht alle von mir auf Tauglichkeit geprüft. Probiere es einfach für dich aus – mit allen Risiken und Nebenwirkungen ;-).

Diese Liste darf und wird wachsen!

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2 Comments

  • Madeleine
    März 28, 2021 at 09:58

    Haha 🙂 Hab schon lange nicht mehr so wegen eines Blogartikels gelacht 🙂 Vielen Dank!
    Zum draussen Übernachten wüsste ich noch ein paar ekligere Ausreden, als nur Nacktschnecken 😉
    Liebe Grüsse

    Reply
    • Stefanie
      März 30, 2021 at 23:16

      Ach, Draußen ist doch immer alles toll. Am Lagerfeuer sitzen, Stockbrot machen und bis tief in die Nacht quatschen.
      Wir ignorieren einfach mal die Nachtfalter und Steckmücken, die heraufziehende Feuchtigkeit und noch so einiges mehr ;-).

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